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longboard

Beim Longboard werden zusätzlich diejenigen unter 9 Fuß (ca. 2,74 Meter) oft auch als  Malibu bezeichnet. Longboards sind meist relativ dick und haben eine gerundete Spitze, auch Nase genannt. Einsteiger und leicht Fortgeschrittene sollten zum Malibu (Funboard) greifen, mit dem das “€Erwischen” der Welle und das Halten des Gleichgewichts am leichtesten ist.

shortboard

Aufgrund seiner relativ schwierigen Handhabung ist das Shortboard eher für den fortgeschrittenen Surfer geeignet. Auch hier bestimmen die verschiedenen Bauformen die unterschiedlichen Eigenschaften der Bretter.

gun

Eine Sonderform bilden Bretter der Kategorie Gun, die eine Länge von 7 Fuß bis ca. 12 Fuß aufweisen. Sie sind sehr schlank und vorne spitz zulaufend gestaltet und werden für sehr große Wellen verwendet. Die geringe Breite ermöglicht hohe Geschwindigkeiten, und aufgrund ihrer Länge liegen sie auch bei hohen Geschwindigkeiten stabiler im Wasser.

bodyboard

Als  Bodyboard  wird eine besondere Art Surfbrett zum Wellenreiten bezeichnet. Im Gegensatz zum Surfbrett, das stehend benutzt wird, surft man auf einem Bodyboard im Liegen. Bei der Drop-Knee-Variante kniet man mit einem Bein auf dem Board, während das andere aufgestellt ist. Selten wird auch ganz auf dem Bodyboard gestanden. Die Vorteile von Bodyboards sind die schnelle Erlernbarkeit, der einfache Transport und die relativ geringe Verletzungsgefahr durch das Board selbst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Surfbrett

  • cross step:  Mit Cross Step wird die Art bezeichnet, auf einem Surfbrett zu laufen. Aufgrund der Länge wird dieser Trick meistens nur auf Longboards durchgeführt.
  • shuffle: Im Gegensatz zum Cross Step werden beim Shuffle die Füße nicht übereinander gehoben, sondern der vordere Fuß nach vorne gesetzt und der hintere nachgezogen.
  • floater: Mit Floater bezeichnet man einen Trick, bei dem der Surfer auf der Oberseite der Tube fährt.
  • hang five: Beim Hang Five gelangt der Surfer mittels  Cross Step  oder  Shuffle  zur Nose, und plaziert dort seinen vorderen Fuß auf der Nose. Dabei behält der Surfer seinen seitlichen Stand bei.
  • pumping: Mit Pumping wird der Bewegungsablauf bezeichnet, mit dem ein Surfer mehr Geschwindigkeit aufbauen kann, indem er sehr kurze Kurven fährt, ähnlich wie beim Slalom-Skateboard.
  • snap: Als Snap bezeichnet man eine besonders radikale Richtungsänderung beim Surfen. Dabei wird versucht besonders viel Wasser in die Luft zu spritzen "Spray".
  • roundhouse: Trick bei dem sich der Wellenreiter auf dem Brett dreht.
  • air: Air ist der Überbegriff für alle Tricks, die Sprünge beinhalten.

Der Wind ist für das Wellenreiten nicht nur wichtig, um überhaupt erst Wellen zu erzeugen, sondern spielt auch an der Küste eine Rolle. Entscheidend für den Einfluss des Windes auf die Surfbedingungen ist seine Richtung. Auflandiger Wind (dessen Richtung aufs Land zeigt) wird beim Surfen oft Onshore genannt, ablandiger Wind Offshore und Wind, der parallel zur Küste weht, Sideshore.

Offshore: Offshore-Wind bläst in eine Wellenwand hinein und glättet diese. Durch den beständigen Wind von vorne wird die Welle daran gehindert, zu brechen, und kann sehr hohl werden, bevor sie bricht. Außerdem werden kleinere Wellen, die für unruhiges Wasser sorgen, wie auch bei der Wellenentstehung beschrieben, geglättet. Insgesamt betrachtet verbessert Offshore-Wind die Bedingungen zum Wellenreiten ungemein. Anfänger können von Offshore irritiert werden, da die Wellen weitaus später brechen und viel später angepaddelt werden können, was dazu führt, dass Anfänger oft zu früh anfangen zu paddeln. Offshore-Wind ist gut zu erkennen, wenn das Wasser am Kamm der Welle nach hinten weggeblasen wird ("Spray").

Onshore: Während Offshore-Wind die Bedingungen verbessert, verschlechtert sie Onshore, da der Wind von hinten auf die Welle drückt und sie früher brechen läßt, und verhindert, dass die Welle hohl werden oder eine Lippe werfen kann. Außerdem erzeugt der Wind über die Fläche des Wassers vor der Küste kleinere Wellen, die das Meer unruhig werden lassen.

Sideshore: Sideshore hat auf die Bedingungen beim Surfen relativ wenig Einfluss, und beeinträchtigt die Wellen nur wesentlich, wenn die Wellenrichtung ebenfalls schräg zur Küste sein sollte.

.Vorfahrt

Die allgemeine Vorfahrtsregel beim Surfen lautet

"Der Surfer, der näher an der Curl ist, hat Vorfahrt!".

Diese Regel ist so gewählt, da derjenige, der am nächsten zur Curl surft, sich in der besten Position der Welle befindet und am meisten aus seinem Ritt machen kann.

Einem anderen Surfer die Vorfahrt zu nehmen, nennt man reindroppen. Dieses Verhalten ist nie gerne gesehen und kann zu Aggressionen und Gewalt führen. Eine Abwandlung davon ist das  snaken, womit man bezeichnet, dass ein Surfer hinter einem anderen Surfer vorm Anstarten der Welle näher an die Curl paddelt und die Welle von dort aus anpaddelt, sodass der andere Surfer reindroppen würde, falls er ebenfalls zu paddeln beginnen würde.

http://de.wikibooks.org/wiki/Wellenreiten

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